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Pedelecs und Verwandte

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Pedelecs und Verwandte

Beitragvon Peter.49 » Sa 9. Jun 2012, 16:55

Da Radeln ja auch ein Hobby sein kann, möchte ich mal das Thema Pedelecs ansprechen.Immer öfter sehen wir auf unseren Touren diese Elektro-Räder...und tatsächlich auch bei durchaus jüngeren Leuten.Damit scheint wohl langsam der spöttische Ausdruck "Rentner-Bike" hinfällig zu sein.Inzwischen gibt es ja sogar Nachrüstsätze,die im TV getestet wurden.Und die Preisunterschiede sind enorm.Motor an der Hinterachse,Motor an der Vorderachse...verschiedene Accu-Leistungen usw.Inzwischen sind wohl auch die Reichweiten kräftig gestiegen und....fragt man unterwegs die Besitzer dieser flotten Räder,hört man nur Begeisterung.Aber warum sind die Biester so teuer ? Allein ein Ersatzaccu kann locker 300-400 € kosten.Bei uns am Niederrhein gibt es immer öfter an Cafes oder Lokalen kostenlose Ladestationen.Tolle Idee : 2 Std Käffchen und Kuchen,kleiner Spaziergang und inzwischen wird der Accu etwas nachgeladen.Eingeteilt werden die Räder in 3 Kategorien,die sich in der Motorleistung,der Antriebsart und der Geschwindigkeit unterscheiden.Für 2 Bautypen ist sogar der Führerschein (ab Geburtsdatum 1.04.1965),sowie Kennzeichen und Haftpflichtversicherung nötig.Es handelt sich um die S-Pedelecs und E-Bikes.Nun gut,soweit die Theorie.Aber gibt es hier im Stübchen bereits Mitglieder,welche eins besitzen und Erfahrung haben ? Es ist ja so,wir sind per Rad oft an der See unterwegs und würden dem Gegenwind am Deich gerne mal ein Schnippchen schlagen.... :)
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Re: Pedelecs und Verwandte

Beitragvon Kuhba » Sa 9. Jun 2012, 20:32

Ich habe noch keine Erfahrung mit einem Elektro-Fahrrad gemacht. Ich kannte bisher nicht mal die Bezeichnung Pedelec :oops: Ich bin da noch skeptisch, bei vielen technischen Kram ist der Akku das schwächste Stück, dazu sind die Dinger sicher auch nicht leicht.
Möchtet ihr die denn auf WoWa-Fahrten mitnehmen?
Wenn es klappt, kann ich mal einen Bekannten fragen, der arbeitet in einem Fahrradladen und hatte (oder hat)selber schon mal ein eBike.
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Re: Pedelecs und Verwandte

Beitragvon Gänseblümchen » So 10. Jun 2012, 09:44

Hallo --

wir sind begeisterte Anhänger --der E---Bikes----


haben unsere Ersten schon vor mindestens 5 Jahren gekauft ---mit großer Batterie am Gepäckträger--
von Schachner---sind gut damit gefahren ----

dann hat sich Richard sein eigenes gutes Rad umbauen lassen
und eine Trinkflaschen Batterie einbauen lassen ----

dann vor 2 Jahren bekam ich ein neues Rad mit kleineren Rädern --
mit mehr Gängen und Trinkflaschen Batterie---

wir sind sehr zufrieden --
haben unsere Räder immer im Womo dabei und können die Batterien auf jedem CP mit Strom laden

das hat nichts mit alt oder Rentner zu tun --

seit meiner Knie Op wollte ich nicht mehr radeln -
-aber das E -Bike hat mir wieder Spaß mit dem Rad gebracht

und wir würden sie nie mehr hergebn ---
lieber etwas mehr sparen und ein gutes Rad kaufen --
oder eigenes Gutes umbauen lassen --
bevor man ein billiges kauft aus dem Supermarkt und sich nur ärgert---

das ist unsere Erfahrung --- ;) :D
liebe grüße aus dem Frankenland
Richard und Sonja
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Re: Pedelecs und Verwandte

Beitragvon Peter.49 » So 10. Jun 2012, 12:45

Hallo Karsten,
ja wir würden diese Räder natürlich immer mitnehmen.So wie wir es jetzt mit den "normalen" auch machen.Du hast natürlich recht,wahrscheinlich ist der Accu der Schwachpunkt,so wie immer wenn man Pech hat.Andererseits...mein Handy beispielsweise ist 7 Jahre alt und der Accu noch immer topfit.Beim Laptop war die Leistung schon nach 2 Jahren hinüber.Sieht also so aus,als ob der Stromspeicher ein ganz entscheidendes Teil ist.Und genau da liegt ja das Problem.Wie soll man das als Laie beurteilen können ? Es wäre schön,wenn Dein Bekannter hierzu eine neutrale und ehrliche Antwort geben könnte.Uns interessieren aber tatsächlich nur die Pedelecs und nicht die anderen Bautypen.
Ja klar Sonja,Billigräder machen wohl keinen Sinn.Das wäre Sparen am falschen Ende.
Ich bin halt immer beeindruckt,wie die Radler locker einen Hügel hochsausen und genüsslich grinsen,wenn man selber hochkeucht. :). Interessant wäre aber auch Karsten,ob man ohne Elektroantrieb ganz normal und ohne zusätzliche Anstrengung radeln kann.Wir würden nämlich nicht grundsätzlich mit Motor fahren wollen,etwas Anstrengung kann ja nicht schaden.Es geht wesentlich darum das Fahren, wenn es denn nötig sein sollte,zu erleichtern.An Sonjas Beispiel mit den Knieproblemen sieht man ja sehr gut,daß diese Räder eine gute Hilfe sein können.
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Re: Pedelecs und Verwandte

Beitragvon Gänseblümchen » So 10. Jun 2012, 22:39

Ja Peter --
bei uns ist es so , daß wir --immer --mittreten müssen --

das wollten wir auch so ---denn sonst könnten wir uns gleich ein Mofa kaufen ;)

aber bei ganz steilen Bergen steige ich trotzdem ab und schiebe---
normale Berge schaffen wir locker mit Hilfe ---- :D
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Re: Pedelecs und Verwandte

Beitragvon Kuhba » Mo 11. Jun 2012, 18:54

Moin Peter,
der Fachman sagte:
Momentan ist Kalkhoff am besten. Der Antrieb ist von Panasonic.
Gibt es auch mit Nabenschaltung und Rücktritt, wenn man das möchte.
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Re: Pedelecs und Verwandte

Beitragvon Peter.49 » Di 12. Jun 2012, 09:07

Moin Karsten,das ist ja witzig : Ich selbst habe ein konventionelles Rad dieser Marke.Da müsste man doch glatt nach einer Aufrüstung fragen.Und : Am Rhein haben wir letztes Jahr ein Paar getroffen...auch mit Pedelecs von der Firma.Die waren so was von begeistert und haben alles genau erklärt.Bei den Beiden hatte ich nicht das Gefühl sie übertreiben.Der Preis hat mich überrascht : 1.500,- €.Das habe ich schon deutlich teurer gesehen.Da ich auch sehr zufrieden bin,ist das eine Überlegung sicher wert mit der Umrüstung.Auf jeden Fall vielen Dank für die Info Karsten.
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Re: Pedelecs und Verwandte

Beitragvon Peter.49 » Di 4. Nov 2014, 08:56

Soooo....nun sind ja ein paar Tage ins Land gegangen seit dem letzten Beitrag. Wir selber haben immer noch keine und auch die Umrüstung wurde gestrichen. Der Akku war ja irgendwie ein zentraler Punkt des Ganzen. Wenn ich aktuell an Günters Probleme denke, dann ist das anscheinend auch Jahre später noch ein Knackpunkt. Vielleicht hat ja der eine oder andere inzwischen eine neue Meinung oder mehr Erfahrung. Preis und Leistung, sowie die Fahrleistung sind offensichtlich die Kriterien für den Akku. Was ich inzwischen weiß ist, die Lebensdauer hängt wie bei allen Akkus, egal wofür, entscheidend von der Pflege des Schätzchens ab. Hat sich ein paar Jahre später etwas getan auf dem Akku-Markt, gibt es Fortschritte ? Vor allem : Die E-Bike Fraktion hier.....musste inzwischen schon jemand einen Austausch vornehmen ? Und warum ? Im Kopf habe ich immer den Gedanken.....Mensch.....zwei E-Bikes.....gleiche Fahrleistung.....zack....beide Akkus kaputt.....und 1000.- bis 1.500.- € für die neuen futsch. Irgendwie ist das bei mir eine Hemmschwelle. Vielleicht sollte ich noch erklären...wir sind reine Hobbyfahrer....heißt...niemand von uns sitzt täglich auf dem Rad um notwendige Dinge zu erledigen. Das ist zwar irgendwie auch schade und würde jede Menge Sprit sparen, aber leider siegt dann immer die Bequemlichkeit. Aber das ist ja auch der Punkt bezogen auf die Akkus. Akku Pflege ohne Ende. Müssen also noch 2 gute Erhaltungslader in den Warenkorb ? Ich persönlich glaube ja....oder ?
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Re: Pedelecs und Verwandte

Beitragvon korando 03 » Di 4. Nov 2014, 15:05

Habe bei diesem Thema oft bemerkt es liegt am Anschaffungspreis eines E-Bike.
Wir haben uns vor etwa 5jahren entschieden zwei billige 20" Klapräder China E-bike zu kaufen.
Die beiden Giant Fahrräder waren einfach zu umständlich mit zu nehmen,und auf der Deichsel des Wo-wa war es auch nicht berauchend (zuviel Gewicht und die Bugklappe während der Fahrt ging nicht auf).zudem nach 10km waren wir fertig mit Radfahren.
Bei der Abholung der E-bikes im Werk wo diese zusamengebaut wurden (Charleroi Belgien) haben wir diese für 750Euro das Stück bekommen.
Für uns waren zwei Kaufkriterien wichtig es muß ein E-bike sein das auch im Koferraum eines PKW passt.(Klaprad)
Zweitens sollte ein E- Hinterradantrieb vorhanden sein.
Warum :?:
1) im Pkw mitzunehmen auch ohne Wo-wa. Zb, Spazieren fahren
2) Hinterradantrieb damit die vorderen Räder bei Nässe oder Sandige Wege nicht wegrutschen können.
Die Akkus sollten nicht auf dem Gepäckträger sondern so tief wie möglich angebracht sein.
Das alles haben wir bei den Chinesen bekommen ohne einen Schluckauf beim Bezahlen zu bekommen.
Zu der Zeit wurden wir immer mit den Argumenten Chinaschrott,Tretlager aus Plastick,Billigakkus Rahmenbrüche,u.s.w.
konfrontiert.
Ich kann Heute nach 4,5 Jahren 6000km sagen diese Räder sind das beste das wir haben kaufen können.
Qualität,Robustheit,und der Spassfacktor Genial, diese E- Räder sind einfach Super.
Klar es gibt bessere, nur ich sehe nicht ein das dreifache für ein Rad zu geben nur um den namen FLYER drauf zu haben wo dann die E-Motoren auch in China gebaut wurden..
Wie schon geschrieben sind unsere Akkus nach etwa 150 Ladungen am Ende.
Durch die oft längere nichtbenuzten Akkus (im Winter) oder keine Erhaltungsladungen, hab ich ein selbst verschulden und komme nicht an die vom Werk angegebenen möglichen 250.Ladungen.
Mit dem erhaltenen Tip vom Peter, hoffe ich in Viersen einen Austausch der Zellen in unseren Akkus zu bekommen.
Wenn dann die Räder noch mal 5Jahre halten verschenke ich diese und habe viel Spass mit dem Chinaschrott gehabt.

Gruß Günter
Ps; Der kein anderes Rad als ein E-bike mehr haben will. :smilie_happy_011:

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Re: Pedelecs und Verwandte

Beitragvon Peter.49 » Di 4. Nov 2014, 15:34

Also, dass die China-Leute Räder bauen können, die robust sind.....das glaube ich schon. Schließlich haben sie genug Erfahrung. Es war und ist wohl immer noch DAS Hauptfortbewegungsmittel in dem Land. Die Menschen dort konnten sich kaum jedes Jahr ein neues Rad leisten. Die max. 250 Ladungen sind auf den ersten Blick nicht so doll, aber ich weiß inzwischen, dass die Angabe der Ladezyklen nix mit der Anzahl der Ladungen zu tun hat. Wenn man z. B. einen halbvollen Akku nachlädt, dann ist das nur ein halber Zyklus. Insofern relativiert sich das Ganze. Zumal für den Preis. Auf dem Foto sehen die jedenfalls aus, als ob sie 100 Jahre halten, mit kräftigen Rahmen. Sind bestimmt aber nicht ganz so leicht, oder ?
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