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Was ist bei Blitz und Donner im Wohnwagen

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Was ist bei Blitz und Donner im Wohnwagen

Beitragvon korando 03 » So 7. Jun 2015, 13:32

Lest euch das mal durch,.. und wie ist eure Meinung die würde mich interesieren..

Hallo, habe eben eine Email zu dem Thema vom Deutschen Museum in München erhalten, denke die Mail sollte jeder lesen können der sich bisher Gedanken zu dem Thema gemacht hat.


Sehr geehrter Herr

entschuldigen Sie bitte die späte Antwort - ich war im Urlaub,
"natürlich" mit dem Wohnwagen.

Ein Wohnwagen mit Metall-Außenhaut (Aluminium-Sandwich-Bauweise) bietet
einen ähnlich hervorragenden Schutz vor Blitzschlag wie ein Auto.
Zu beachten sind allerdings ein paar Dinge:

Der Aufbau muss elektrisch leitend mit dem Fahrgestell verbunden sein.
Bei modereren Fahrzeugen ist dies grundsätzlich der Fall
(Erdungsleitung, id.dR. sichtbar, wenn der Wagen mal beim TÜV über der
Grube steht).
Fremdzuleitungen wie Stromversorgung, ggf. TV-Anschluss an Service-Säule
(wenn vorhanden) abstecken. Kabel nicht näher als ca. 1 Meter vom
Wohnwagen ablegen.
Dachluken schliessen. TV-Antenne einfahren. Das Standrohr der Antenne
muss mit dem Aufbau und Fahrzeugrahmen mit einer Erdungsleitung
verbunden sein (bei neueren Fahrzeugen und werkseitigen Einbau der Fall).
Ggf. externe Standantenne durch Erdspieße geerdet, besser aber auch
abstecken.
Während des Gewitters Hände weg von elektrischen Leitungen und
Metallteilen (z.B. Küche). Und natürlich nicht im Vorzelt sitzen.

Nach dem Gewitter, besonders nach Einschlägen, die Gas-Anlage auf
Druckabfall testen. Durch elektrische Überschläge können Undichtheiten
entstehen. Dies gilt insbesondere bei "festen" Gas-Anschlüssen über
Service-Säulen (wenn vorhanden).

Problematisch sind:
Wohnmobile mit Kunststoff-Klappdach (z.B. VW-Bus / VW California). Dort
oben zu schlafen ist bei Gewitter höchst gefährlich.
Nicht stehen möchte ich während eines Gewitters bei einem Eriba-Touring
o.ä. Ob das Kunststoff-Dach mittlerweilen werkseitig mit einem
Blitzschutz ausgerüstet ist weiß ich nicht und müsste man ggf. bei
Hersteller erfragen.
Und natürlich bieten alle Wagen in reiner Kunststoff- oder Holzbauweise
(historische Wohnwagen in Holzbauweise, einige alte DDR-Wohnwagen wie
z.B. der QEK, das Dübener Ei u.a.) zunächst keinerlei Blitzschutz. Man
kann so etwas aber in gewissen Rahmen nachrüsten.

Dass der Wagen - gegenüber dem Auto - aufgebockt ist, ist ein grosser
Vorteil ! Der Wohnwagen besitzt damit eine elektrische Verbindung zur
Erde (Ableitung des Blitzstroms).
Beim Auto findet beim Einschlag ein elektrischer Überschlag zwischen
Felgen und Erdboden statt. Deshalb sollte man hinterher die Reifen prüfen.

Fazit: Der Blitz sucht den kürzesten Weg zum Erdboden. Und den sollte
man vorsehen und so leicht wie möglich machen.


Besonders ist mir dieser Text aufgefallen; :o :o :o :shock:
Problematisch sind:
Wohnmobile mit Kunststoff-Klappdach (z.B. VW-Bus / VW California). Dort
oben zu schlafen ist bei Gewitter höchst gefährlich.
Nicht stehen möchte ich während eines Gewitters bei einem Eriba-Touring
o.ä. Ob das Kunststoff-Dach mittlerweilen werkseitig mit einem
Blitzschutz ausgerüstet ist weiß ich nicht und müsste man ggf. bei
Hersteller erfragen.

Mit freundlichen Grüßen
Günter.
korando 03
 
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