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Die Philosophie des Campens

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Re: Die Philosphie des Campens

Beitragvon kantana » Fr 6. Feb 2015, 20:07

Ich werde bei gegebener Zeit auch unseren Einstig hier in Worte fassen.
Aber das kann dauern, denn ich werde mich aus bekanntem Anlass etwas
zurückziehen, da ich derzeit keinen Kopf dafür habe.
Unterwegs mit VW Touareg 3.0 TDI verfolgt von Eriba Nova 540 SL
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Re: Die Philosphie des Campens

Beitragvon korando 03 » Fr 6. Feb 2015, 20:19

@Peter 63

:smilie_op_009: :big_applaus: :big_applaus: :big_applaus:

Günter :mrgreen:
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Re: Die Philosphie des Campens

Beitragvon Peter.49 » Sa 7. Feb 2015, 02:14

Hallo Karl Heinz, hallo Peter 63,
jetzt kommt doch richtig Leben ins Camping Leben. Sehr spannende Geschichten und so unterschiedlich. Man kann sich nur freuen, dass die jeweiligen Partner das alles auch so empfunden haben. Sonst wäre das wohl so nicht leicht geworden. Besonders interessant finde ich bis jetzt, irgendwie hat wohl bei den meisten das Camperleben mit dem zelten angefangen. Na okay, unsere Jahrgänge sprechen ja auch für erste Urlaube mit etwas preiswerterer Ausstattung. Unheimlich spannend finde ich die sagenhafte Begeisterung und Reisefreudigkeit von Karl Heinz und den schnellen " Umstieg " auf einen größeren Wagen von Peter 63. Das geht meiner Meinung nur mit persönlicher Überzeugung zu dieser Urlaubsform. Geschmunzelt habe ich über den Grund von Karl Heinz vom Zelt zum Wohnwagen. Es war ja letztendlich genau wie bei uns : Schlechtes Dauerwetter und der Wunsch nach etwas mehr Komfort und auch Verlängerung der Saison. Aber soll ich euch was sagen ?......wenn heute ein paar Leute mitmachen würden....ich würde sofort ein sehr langes Wochenende mit Zelt fahren....die Zeit war einfach zu schön.
Ich freue mich jetzt schon auf den Bericht von Thomas und vielleicht haben ja noch mehr Camper Freunde Lust auf eine kleine Geschichte.
Zuletzt geändert von Peter.49 am Di 10. Feb 2015, 10:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Philosphie des Campens

Beitragvon korando 03 » Sa 7. Feb 2015, 11:53

Peter49 hat geschrieben;.....Aber soll ich euch was sagen ?......wenn heute ein paar Leute mitmachen würden....ich würde sofort ein sehr langes Wochenende mit Zelt fahren....die Zeit war einfach zu schön.

Peter!
Ja -ja und zu deiner Frau sagste immer "du" hast Rücken...... möchte dich mal sehen wieder mit Schlafsack auf dem harten Boden,ohne Heitzung, am Fluß waschen gehen,und zum nächsten Dorf in 5.Kilometer Belegte Frühstückbrötschen holen.
Das sind schöne Jugend errinerungen,... mit den Alten Knochen heute biste froh im Wo-wa bei 22°Grad+ aus dem Fenster zu schauen,.. evtl. ist noch ein Spaziergang drinn, und im Restaurent ein Essen.
Wie war das damals noch mit dem Benzinkocher bevor du warmes Wasser hatest war das Benzin alle.
Dann kamen die kleinen Gass Kartuschen kocher entweder vielen sie um oder der Wind bließ regelmäßig die Flamme aus,die Abenteuerlichsten kontrucktionen wurden gebaut um die Macaronnis oder Spaghettis weich zu bekommen, ein Spiegelei war ja schon ein herausforderung.
Dann das Zelt auf oder abbauen immer wieder schön bei Regen alles klatsche Nass ja damals war das egal wir waren ja Jung......Heute brauchste anschließend einen Docktor und die halbe Apothecke.
Ich hab es versucht mit meinen Enkelkinder vor zwei jahren, klar es war ein gemeinsames Erlebniss das auch sicher in Errinerung bleibt (!!Schwimmen gehen um Mitternacht im See) wo alle sagen weißte Opa das war Geil....
Nur der Opa hat zwei Wochen gebraucht um wieder normal seine Knochen einsortiert zu haben.
Ja Peter alles geht brauchste eben nur ein paar Tuben Voltaren Knie, Rücken,Schultern,Beine. ist eben leider nicht mehr wie damals vor 40 Jahre.
Verweichlicht sind wir alle heute, aber es ist doch auch schön im Wo-wa hauptsache draussen in freien, und machen wozu gerade mann lust hat. Das ist der große Vorteil des CAMPENS sich frei fühlen von den jeden Tag aufgezwungenen Ritualen dingen.

Günter der leider immer noch zuhause sein muß und sagt ....Guten-Morgen-Ritual: Nein danke?....Campen ist schöner :smilie_sonst_131:



Hier könnt ihr sehen wie ein Opa mit sieben Enkelkinder 5Tage durchhalten muß.....War aber schön :smilie_happy_011:

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Re: Die Philosphie des Campens

Beitragvon Peter.49 » Sa 7. Feb 2015, 16:09

Ja is klar, dass das schön war : Opa steht rum oder macht Bilder.....und klagt über müde Knochen. Kommt mir vor wie ein Spruch von einem Schwager : Bei der Winterolympiade hat er über Muskelkater geklagt, spät nachmittags. Meine Schwägerin hat nur trocken geantwortet.....ist klar Männlein, 6 Stunden auf der Couch Sport gucken ist natürlich anstrengend und macht höllischen Muskelkater. Soll ich Dich massieren, damit Du morgen wieder fit bist ??
So, jetzt zum zelten : Bis vor sieben Jahren haben wir noch gezeltet. Große Hütte, Teppich, Luftbett und muckelige Heizung. 2 Flammenkocher mit Piezo Zündung und Kompressor Kühlbox. Bequeme Stühle ( stehen jetzt im Vorzelt ) und großer Tisch. Da stand auf meiner Lebensuhr 59 Jahre. Natürlich wollte ich nicht mehr tauschen und wieder Dauerzelter werden, aber eine QUAL für ein langes Wochenende wär das nicht. Außerdem : Ein großes Vorzelt im Regen abbauen ist auch nicht witzig !! Und ohne Vorzelt oder zumindest Vordach geht gar nix !!....schließlich bin ich Raucher und im Wowa wird grundsätzlich nicht gequalmt !!!! Die Stinkerei mag ich selbst nicht haben und meiner Holden auch nicht zumuten.
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Re: Die Philosphie des Campens

Beitragvon Kuhba » Sa 7. Feb 2015, 16:30

Uns so war das bei uns:

Bei mir ging es auch in der Jugend mit dem Zelten los. Fahrradtour durch Dänemark, dann Interrail nach Frankreich, Spanien und Portugal, später getrampt und dann mit Kumpels oder Freundin und Autos in den Süden. Es war immer sehr abenteuerlich und hat sehr viel Spaß gemacht. Immer und überall hat man zahlreiche nette Menschen getroffen.
Durch Familie, Kinder und Arbeit ist dann erstmal alles im Sande verlaufen.

Zelt und Wohnwagen:
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2006 haben wir uns dann ziemlich spontan ein Zelt gekauft, um mit Freunden ein Beach-Soccer-Turnier in Cuxhaven zu besuchen. Damit wurde bereits die neue Camping-Ära eingeläutet.

2007 waren wir mit diesem Zelt bis nach Lappland unterwegs und hatten auf der Rückreise unser Schlüsselerlebnis: Wir kämpften schon geraume Zeit beim Aufbau mit unserem Zelt und gegen den Sturm an, als plötzlich ein Wohnmobil 2 Meter neben uns anhielt. Wenige Minuten später sah man die SAT-Antenne, die sich auf dem Dach des WoMos ausrichtete und den aufsteigenden Dampf, den die Kaffeemaschine im Inneren verursachte. Da kam das erste Mal der Gedanke auf: So etwas möchten wir auch!
2008 hatten wir noch einen tollen Zelt-Camping-Urlaub auf Amrum , wo wir geheiratet haben. Bild
Es waren jeden Tag über 30° Grad und es gab keinen Schatten in Zeltnähe. Das Geschleppe unserer gesamten Ausrüstung am Abreistag durch den tiefen Sand bei sengender Hitze bleibt uns unvergessen! Aber wir haben es überlebt! :D

2009 war es soweit - wir haben uns einen Wohnwagen gekauft, mit dem wir immer noch sehr zufrieden sind.
Camping ist einfach schön - nette Leute, lockere Atmosphäre, viel Natur und frische Luft. Immer mal woanders hinreisen und trotzdem im eigenen Bett schlafen :-)
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Re: Die Philosphie des Campens

Beitragvon Peter.49 » Sa 7. Feb 2015, 17:15

:smilie_op_009: Klasse Karsten.....wieder ein " Aufsteiger "... :) . Dein Schlüsselerlebnis kann ich gut nachvollziehen. Es gibt eben Witterungsverhältnisse, die bringen einen Zelter schon ans grübeln. Für uns stand im Pflichtenheft beim Zeltkauf immer ausreichend Platz an erster Stelle, damit man auch bei Regentagen gemütlich im Wohnbereich sitzen konnte, ohne Stühlerücken und auf die Zehen treten..... :)
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Re: Die Philosphie des Campens

Beitragvon Blessie » So 8. Feb 2015, 11:21

Kuhba hat geschrieben:
Camping ist einfach schön - nette Leute, lockere Atmosphäre, viel Natur und frische Luft. Immer mal woanders hinreisen und trotzdem im eigenen Bett schlafen :-)


Ja Karsten,das ist die wahre Philosophie des Campens !!

LG.Karl-Heinz
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Re: Die Philosphie des Campens

Beitragvon Campingrainer » Di 10. Feb 2015, 13:54

Hallo liebe Camperfreunde :D
Unser Einstieg ins Camperleben erfolgte etwas holperig.Da wir ja Westberliner sind und zu Zeiten der
"DDR" die Möglichkeiten in Westberlin einen Wohnwagenstellplatz zu bekommen sehr beschränkt waren
und ich nicht gewillt war den W.W. an die Strasse zu stellen war das für uns kein Thema. :(
Camperleben hatten wir allerdings schon geschnuppert.Freunde von uns hatten einen Hobby und mit denen
waren wir einige Male unterwegs.Zelturlaub kam für uns nicht infrage also weiterhin Flug und Autoreisen.
Das änderte sich allerdings nach der Wende.Unsere Freunde standen mit ihrem W.W. in Tempelhof
und dort wurden Flyer verteilt das in Potsdam -Mittelmark Nähe Seddiner See ein Abstellplatz eröffnet.
Die schauten sich das an und mieteten sich dort ein.
Den Platz betrieb ein Westberliner Ehepaar welches das Grundstück schon zu "DDR" Zeiten geerbt hatten.
Da die beiden auch begeisterte Camper waren hatten sie die Idee mit dem Platz.
Die Gemeinde genehmigte einen Abstellplatz und die richteten das dort her.Kleine Holzhütte für
Werkzeug,für sich selbst Toilette und Waschgelegenheit.Ein Brunnen wurde angelegt.
Strom war vorhanden.Ausguß für Toiletten und Grube angelegt,gerodet und alle bepflanzt.
Unsere Freunde haben uns dann mal für ein Wochenende dorthin eingeladen und meine Frau war
begeistert.Nicht weit vom See,mitten im Wald,herrlich.
Am nächsten Tag haben wir uns dann einen Stellplatz gemietet . :D
Dann haben wir uns auf die Suche nach einem W.W. gemacht.Hatte so ein Limit von 8.000,- 10.000,- DM
Wir wollten ja nicht mit dem verreisen sonder nur dort die Wochenenden verbringen.
Es ist ja kein Campingplatz sondern ein Abstellplatz.Ein Vorzelt aufzustellen ist nicht gestattet.
Markise geht schon.
War nicht so einfach einen W.W. zu finden.Es wurde viel Schrott angeboten.Nicht weit von meiner Wohnung
stand ein kleiner Eriba-Hymer an der Strasse,gefiel uns gut aber der wollte 13.000,- DM haben.
Also ging nicht.EinigeTage später seh ich an anderer Stelle wie der Besitzer den Wagen an eine andere
Stelle platziert.Hab ich angehalten und geschaut.Er meinte ob ich Interesse hätte ? Ja hatte ich.
Wo das Problem ist hat er gefragt. Der Preis wars.Wieviel ich den geben wollte ? 10.000,- mein Gebot..
Das wars dann und wir hatten einen schönen kleinen Eriba-Nova . :D
War ein einfacher Wagen aber sehr solide.Kein Warmwassser und Port a Potti unterm Klappwaschbecken,
Heckküche,Rundsitzgruppe im Bug. Der war 2 Jahre alt.
Ein Bekannter hat mir den dann nach Seddin geschafft,hatte ja keine Anhängekupplung,und
wir hatten einen schönen Sommer. :D
Eigentlich wollten wir ja nicht mit dem Wagen verreisen aber unsere Freunde haben uns dann überredet
es doch mal zu probieren.Anhängekupplung anbauen lassen und dann gings Oktober 91 für 10 Tage
nach Pottenstein in der fränkischen Schweiz.Die Freunde waren dabei und wir hatten Spaß.
Wäre allerdings fast unser letzte Campingreise gewesen weil ich während der Anreise mit dem
W.W. ins schleudern gekommen bin.War mein Fehler.Neuling eben.Keine Schleuderkupplung dran,
zu weit nach links gekommen.Ein Reisebus überholt mich ziemlich dicht und dann ging die Achterbahn los.
Zum Glück hab ich dann Vollbremsung gemacht und der kam wieder in die Spur.
Alles war gut und jetzt haben wir mittlerweile den vierten W.W. und einige Reisen mehr auf dem Buckel.
Wir haben uns über Bayern (Altmühltal,fränkische Schweiz,Tennsee,Garmisch,Chiemsee) Richtung Östereich
(Tirol,Kärnten) nach Italien (Südtirol,Toskana,Adria) vorgearbeitet.Übriges Deutschland ist auch nicht
zu kurz gekommen . (Ostsee,Nordsee,Harz,Sachsen) :D
Den Stellplatz in Seddin haben wir immer noch und nutzen den an manchen Wochenenden.
Jetzt hat die Tochter des Ehepaares den Platz übernommen . Für uns hat sich nichts geändert.
Schauen wir mal wie lange wir das Camperleben noch geniessen können,hoffentlich noch lange :smilie_tanz_008:
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Nochmal meine beiden Nummer Einsen
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Schönen Gruß aus Berlin
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Re: Die Philosphie des Campens

Beitragvon Peter.49 » Di 10. Feb 2015, 14:37

Eine abenteuerliche Geschichte Rainer. Da sieht man mal.....entweder es gefällt auf Anhieb oder das wird nix mit dem campen. Quasi mit einer rollenden Datscha zu starten ist ja Wahnsinn. Und jetzt schon WW Nr. 4. Bin mal gespannt wo Du noch landest.... :) . Schöne Story Rainer !! :smilie_op_009:
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