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Re: Die Philosphie des Campens

Beitragvon Blessie » Mi 4. Feb 2015, 12:28

Hallo Peter,

danke für Deinen Bericht "Philosophie des Campens"Ich habe ihn mit großem Interesse gelesen und und festgestellt,dass sich hier praktisch irgendwie jeder Camper wiederfindet,so auch wir.

Das hatte mich veranlasst,auch unsere sehr umfangreiche Campergeschichte hier zu schreiben.Zweimal habe ich das gemacht uns zweimal war der Bericht nach dem Drücken auf Antworten einfach futsch,schade.Ein drittes Mal werde ich es erst versuchen,wenn es jetzt klappt.

LG Karl-Heinz
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Re: Die Philosphie des Campens

Beitragvon korando 03 » Mi 4. Feb 2015, 13:56

Blessie hat geschrieben:.Ein drittes Mal werde ich es erst versuchen,wenn es jetzt klappt.


Karl-Heinz :!: Du mußt zwischenspeichern, wenn's zu lange dauert ist alles weg.

Oder in meheren Partien posten, also nicht alles auf einmal. Zb; mit Fortzetzung :smilie_denk_49:

Ich freue mich schon auf deinen Beitrag..

Gruß Günter :mrgreen:
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Re: Die Philosphie des Campens

Beitragvon Kuhba » Mi 4. Feb 2015, 21:53

Blessie hat geschrieben:......Zweimal habe ich das gemacht uns zweimal war der Bericht nach dem Drücken auf Antworten einfach futsch,schade.Ein drittes Mal werde ich es erst versuchen,wenn es jetzt klappt.

LG Karl-Heinz

Bitte, Karl-Heinz: Längere Sachen besser erst auf Laptop/PC schreiben + speichern, z.B. mit Word oder mit einfachem Texteditor (Bei Windows immer standardmäßig dabei unter Programme/Zubehör).
:smilie_pc_075:
Und: Ich freu mich auch schon auf deine Geschichte!!!
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Re: Die Philosphie des Campens

Beitragvon Peter 63 » Fr 6. Feb 2015, 01:53

So viel wird das nicht ich kann(darf) ja nicht alles erzählen....... :shock:
Aber gebt mir noch ein bisschen Zeit....... :smilie_denk_49:
Ich bin ja nicht so ein Lyriker wie Peter.49 :smilie_musik_015:
Gruß Peter
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.......
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Re: Die Philosphie des Campens

Beitragvon Peter.49 » Fr 6. Feb 2015, 10:26

Weißt Du, der " Lyriker " setzt sich hin und schreibt wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Wat meinste, wenn ich einmal anfang zu sabbeln. Dann bin ich nich mehr zu bremsen. Und die Tasten können sich ja nicht wehren.... :smilie_tanz_008:
Zuletzt geändert von Peter.49 am Fr 6. Feb 2015, 14:35, insgesamt 1-mal geändert.
SOMMER...ist campen mit tollen Abenden
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Re: Die Philosphie des Campens

Beitragvon Blessie » Fr 6. Feb 2015, 11:09

Hallo Günter,hallo Kuhba,

recht herzlichen Dank für Eure wertvollen Tipps und ich lege dann auch gleich mal los.


Es war im Sommer 1947 und Schulferienzeit als mein Freund und ich zu einer Fahrradtour ins Bergische Land aufbrachen.Wir wollten mehrere Tage bleiben und im Zelt übernachten.Das bestand aus drei alten Wehrmachtsplanen,die zusammengeknöpft eine Unterkunft für maximal drei Personen ergab.Wir hatten noch zwei Wolldecken,einen Kochtopf und einige Kleinigkeiten auf den Gepäckträgern unserer mit Vollgummi bereiften Räder.Nun es wurde sehr abenteuerlich und ich könnte eine ganze Geschichte darüber schreiben,nur soviel: Es war schön und unvergesslich.

Danach hatten Schule,Beruf und Familie einige Jahre Vorrang.Aber schon 1953 kauften wir ein Motorrad,das uns ganz neue Möglichkeiten bot.Wir nutzten es nicht nur zum Erreichen des Arbeitsplatzes sondern auch schon zum Reisen in die nähere Umgebung und die nahen Nachbarländer Holland und Belgien.Wir übernachteten dann in Privatunterkünften.Um die Kosten zu reduzieren suchten wir eine Alternative und kamen natürlich auf Camping.Hauszelt mit Tisch,zwei Stühlen und Spirituskocher für DM 50,-.So lautete das Inserat in der Tageszeitung und wir überlegten nicht lange und kauften.Am ersten freien Wochenende ging es zum Ausprobieren nach Nideggen in der Eifel.Wir hatten einen Stellplatz direkt am Ufer der Rur und waren glücklich.

Da sich unterdessen Nachwuchs eingestellt hatte,kauften wir einen Seitenwagen zum Motorrad,um mehr Platz zu haben.Die Wirtschaftslage hatte sich unterdessen schon verbessert und entsprechend wurden unsere Reisen auch anspruchsvoller.Der Bodensee,die Schweiz und auch Tirol in Österreich waren Ziele.Unbeschreiblich die Glücksgefühle beim ersten Anblick der Berge in den Alpen oder beim Bewundern des Rheinfalls von Schaffhausen,Für uns heute so nicht mehr vorstellbar.Obwohl wir das Zelt im Laufe der Jahre aufgerüstet und durch verschiedene Anbauten vergrößert hatten,war mehr Komfort gefragt und wir kauften ein neues Steilwandzelt,

1959 verabschiedeten wir uns von unserem Motorrad und kauften unser erstes Auto,einen VW-Käfer.Ausgerüstet mit dem neuen Zelt machten wir uns bald auf den Weg nach Italien,das damals das Traumland aller reiselustigen Bundesbürger war.Wir fanden einen wunderschönen Campingplatz in Canobbio am Lago Maggiore und direkt am Ufer des Sees.Ein Traum für unsere Kinder und uns.In den folgenden Jahren fuhren wir an den Gardasee und an die Costa Brava oder nach Kärnten zum Ossiacher See.Zur Abwechslung war dann 1967 Die Küste von Holland unser Urlaubsziel.Was wir dort erlebten bleibt auch unvergesslich.Es regnete vierzehn Tage an einem Stück.Unser Zelt stand buchstäblich im Wasser.Hier und genau hier kam der Entschluss zum Kauf eines Wohnwagens.

Den kauften wir 1968 und machten unsere erste Reise damit wieder nach Holland,nach Zoutelande.Und wie das so ist hatten wir dieses Mal wunderschönes Strandwetter und einen herrlichen Urlaub.Der weite feinsandige Südstrand und die Lage des Campingplatzes direkt unterhalb der hohen Sanddünen gefielen uns so gut,dass wir bis zum heutigen Tag Jahr für Jahr dort hin fahren.

Als Skifahrer waren wir im Winter zum Urlaub immer noch bei Privat einquartiert.Nun wollten wir den Wohnwagen auch im Winter nutzen.Zur Probe fuhren wir nach Hallenberg ins Hochsauerland.Wir hatten tolles Winterwetter,nachts -18°C und tagsüber strahlenden Sonnenschein bei guter Schneelage.Es hatte Spaß gemacht und deshalb fuhren wir im darauf folgendem Jahr nach Lauterbrunnen im Berner Oberland.Ein traumhaftes Skigebiet unterhalb von Eiger Mönch und Jungfrau.Gerade beim Wintercamping benötigt man etwas mehr Platz und deshalb rüsteten wir 1972 noch einmal auf und kauften einen voll wintertauglichen Dethleffs Globetrotter 570 Tandemachser.

Damit waren wir im Winter und im Sommer auf Reisen und lernten viele Länder und Metropolen in Europa kennen.Ob in Frankreich,England,Irland, Dänemark,Schweden,Finnland oder Österreich und Ungarn,überall trafen wir liebenswerte Menschen.Wir erlebten hier eine Philosophie des Campens,nämlich Unabhängigkeit und Freiheit beim Reisen.Im Winter waren die schönsten Skigebiete in den Alpen das Ziel unserer Reisen.Ob im Kleinen Walsertal,im Ötztal im Tannheimer Tal in Ost-oder Südtirol,es hat unheimlich Spaß gemacht.

Da ein Wohnwagen zum Reisen animiert,nutzten wir ihn auch an Wochenenden.Wir erkundeten die Eifel,Mosel und Hunsrück,den Westerwald oder das Sauerland.Um bei Wochenendfahrten flexibler zu sein und nicht immer mit dem Globetrotter fahren zu müssen,legten wir uns 1987 noch einen kleinen Reiseanhänger zu,einen Westfalia.Nun,wo die Kinder aus dem Haus waren,reichte uns der für Kurzreisen vollkommen.Diese beiden Wohnwagen besitzen und nutzen wir bis heute noch und die nächste geplante Ausfahrt ist Ostern 2015.

Euch allen weiterhin recht viel Spaß beim Campen und Reisen.

LG.Karl-Heinz
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Re: Die Philosphie des Campens

Beitragvon Campingrainer » Fr 6. Feb 2015, 11:25

Werde demnächst auch mal über unseren Einstieg und das weitere Camperleben berichten. :D

Habe allerdings auch mangelndes Interesse zu beklagen,z.B. bei meinen Reiseberichten. :o
Wobei man da ja eigentlich keinen großen Artikel schreiben muß.Da genügen doch zwei Sätze.

Dann muß man sich nicht wundern wenn nix mehr kommt.
Bild

Schönen Gruß aus Berlin
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Re: Die Philosphie des Campens

Beitragvon korando 03 » Fr 6. Feb 2015, 12:04

Blessie hat geschrieben:Hallo Günter,hallo Kuhba,

recht herzlichen Dank für Eure wertvollen Tipps und ich lege dann auch gleich mal los.


In dem Beitrag sehe ich viele Gemeinsamkeiten und macht Spass zu lesen.... :big_applaus: :big_applaus: :big_applaus:


Prima :mrgreen: geht doch,... Also auf,auf, zum nächsten.. :smilie_pc_075:
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Re: Die Philosphie des Campens

Beitragvon Peter 63 » Fr 6. Feb 2015, 18:52

So jetzt isses soweit wir sind zum Campen gekommen weil ein guter Kumpel
immer so davon geschwärmt hat. Meine Liebste hat mit Camping überhaupt nichts am Hut
gehabt. Zelten war der absolute Alptraum gewesen. Also habe ich mich erstmal Anfang 2013 auf die Suche nach einem kleinen billigen gebrauchten Wohnwagen gemacht, weil ich wenigstens mit
meinem Hund auf Tour gehen wollte. Also das Internet durchforstet aber in Deutschland
nichts passendes gefunden.Dann die Suche erweitert und siehe da in den Niederlanden
gab es eine größere Auswahl an kleinen bezahlbaren Wohnwagen. Ich wurde dann auch
fündig und die Wahl fiel auf einen Beyerland 400 Vitesse mit 669KG Leergewicht und sagenhaften 331KG Zuladung. Hingefahren, besichtigt , angezahlt und eine Woche später hing er am Haken und ab in den Pott. Innerhalb einer weitern Woche war TÜV und Anmeldung erledigtund ich fieberte der ersten Tour entgegen. Ostern war es dann soweit.
Nach einem Probeaufbau des Zeltgerüstes fühlte ich mich fit und aufgeregt los gehts.
Ab an die Nordsee Camping Am Deich(Peter.49hat den Platz schon ausführlich beschrieben)
Nach 4 Std.fahrt mit Pausen angekommen Platz gesucht und erstmal abgehängt.
2 Minuten später lernte ich die Freundlichkeit der Camper kennen denn der Wohnwagen stand auf seinem Platz fast ohne mein zutun. Die waren einfach viel zu schnell aber sehr nett.
Man traf sich dann abends auf ein Bierchen und zeigte seine Dankbarkeit.
Dann gings ans Vorzelt .Wie gesagt ich hatte nur das Gerüst augebaut.Klappte aber ganz gut,nach 3Std stand das Ding diesmal ohne hilfe,obwohl es mir angeboten wurde .
Probieren geht halt über studieren . Nach einer Woche Erholung konnte meine Frau es ohne uns beide wohl nicht ertragen und kam nach.Wider erwarten war sie hellauf begeistert und jetzt hatte ich ein großes Problem.Der Beyerland war dann doch zu klein.Wir haben dann doch noch einwenig gewartet und 2 Urlaube an Nord und Ostsee uns schweren Herzens von dem Beyerland mitte 2014getrennt (Foto häng ich hinten dran)
Es war noch nicht mal das Problem den WW loszuwerden.
2.Besichtigung verkauft.War halt ein Schnuckelchen........
Dann gings los mit der Suche nach was neuem gebrauchten.
Die Wahl fiel auf einen LMC 460E(490K)Bj .2002 mit Einzelbetten und sonst allem Üblichen....
Also mit dem neuen dann erstmal zum Camping am Deich und alles ausprobieren.
September 2014 dort hab ich dann Peter.49 nebst Gemahlin kennen und schätzen gelernt
wir hatten viel Spass und er empfahl mir dann das Camper-Stübchen.Ich schau mal ob ich noch ein Foto vom "Neuen" finde häng ich dann auch dran.Find ich jetzt keins kommt nach Ostern nach.....





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Doch noch eins gefunden.......
Zuletzt geändert von Peter 63 am Do 12. Mär 2015, 00:21, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß Peter
Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.......
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Re: Die Philosphie des Campens

Beitragvon Blessie » Fr 6. Feb 2015, 19:53

Hallo Peter 63,

ich habe gerade mit großem Interesse deinen Beitrag über euren Einstieg ins "Camperleben" gelesen und wie ich daraus entnehme,seid ihr auch schon voll darin angekommen.Das lässt mich hoffen,schon bald interessante Reise-oder Urlaubsberichte von euch hier zu lesen.Ich freue mich darauf.Ich wünsche euch ein schönes Campingjahr 2015.

LG.Karl-Heinz
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