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Die Philosophie des Campens

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Die Philosophie des Campens

Beitragvon Peter.49 » Mi 28. Jan 2015, 01:05

Ist Camping eigentlich gleich Camping ?
Was ist überhaupt Camping ?
Es gibt inzwischen eine allgemeine Definition, die den Begriff " Camping " zu beschreiben versucht. Weit gefasst mit unterschiedlichem Komfort.
Grundsätzlich beschreibt das Wort.... Freizeit und Erholung mit Übernachtung nicht in Gebäuden.
Und doch gibt es Unterschiede, wie jeder von uns Campern weiß.
Nehmen wir doch einmal ein paar Beispiele von Stübchen Mitgliedern.
Da gibt es Wohnwagenbesitzer mit neuem komfortablen Modell und allem was das Herz begehrt. Den Oldtimer-Fan einschließlich passendem Zugfahrzeug. Den Eigner eines Youngtimers, groß, solide und mit allem an Bord was der Mensch braucht. Den kleinen Reiseanhänger, wendig und leicht. Gemütlich, warm und trocken. Den Zelter mit großem Zelt, elektrischer Kühlbox, Heizung, Camping-Küche und zwei Kabinen, eine für das Gepäck und eine zum schlafen. Fahrradcamper mit dem Ein-Mann Zelt und der Beschränkung auf das Nötigste.
Alle sind Camper, lieben die Natur und das Leben außerhalb von Hotels, Ferienwohnungen oder Häusern. Das legere, unkomplizierte Leben und die Gemeinschaft auf einem Campingplatz.
Beim campen ist man näher an der Natur. Immer ! Vor allem bei schlechtem Wetter. Jeder von uns wird dazu eine Geschichte erzählen können. Schreckt das ab ? Nie und nimmer, es gehört einfach dazu. Es werden Erfahrungen ausgetauscht, Tipps weiter gereicht und man lernt immer dazu.
Kann man eigentlich jemanden zum Camping überreden ? Nein, ich glaube nicht. Entweder man mag es.....oder nicht.
Es gibt den fahrenden Camper und den Dauercamper. Ganz Neugierige campen mit einem Wohnmobil. Der Name ist meist Programm und signalisiert alleine durch den Begriff " Mobil " eine weitere Art des campens : Mobilität ist die Philosophie, heute hier, morgen da. Viel sehen und viel erleben. Natürlich geht das auch mit Wohnwagen, aber etwas zeitaufwendiger und langsamer. Wer mit dem Zelt von einem Ort zum anderen möchte, der beschränkt sich auf das kleine Zelt, ruck-zuck aufgebaut. Ruck-zuck abgebaut.
Es gibt abenteuerliche Eigenbauten und gewagte Konstruktionen. Allen ist eines gemeinsam : Individualität. Es ist die Vielfalt, die das campen so unverwechselbar macht. Da steht das Wohnmobil in LKW Größe neben dem 50 € Zelt. Und alle sind Nachbarn.
Ich möchte Euch ein wenig von unserer persönlichen Philosophie des campens erzählen. Unserer Art und Weise den Urlaub zu gestalten und zu erleben.
Seinerzeit sind wir zum Camping gekommen wie die Jungfrau zum Kind. Im Jahr vor meinem Studium haben wir überlegt wie es möglich sein könnte, trotz finanzieller Einschränkung Urlaub zu machen. Der Gedanke an Camping lag nahe und so haben wir uns alles zusammen geliehen was für ein 4 Tage Wochenende nötig war. 4 Tage mit Dauerregen und undichtem Zelt waren das Ergebnis. Geschlagene 2 Wochen haben wir nicht über das Wochenende gesprochen. Warum ? Weil sich keiner traute zu sagen, dass es ihm trotzdem gefallen hat. Ist das normal ? Ich weiß es nicht, aber es war der Start zu mittlerweile 38 Jahren Camping mit Überzeugung.
Die Zelte wurden immer größer, das Gepäck immer gewichtiger. Die letzten Jahre mussten wir sogar mit Anhänger fahren.
Nun ja, mit den Jahren wurde doch der Wunsch nach mehr Komfort größer und die Verlängerung der Camping Saison mithilfe eines Wohnwagens spukte in unseren Köpfen.
Das Ergebnis war ein kleiner Wohnwagen mit großer Rundsitzgruppe, die wir allerdings zum Bett umbauen mussten. Immerhin sind 5 Jahre mit dem Kleinen vergangen, bis wir gesagt haben.....ein festes Bett muss sein.
Nun haben wir also einen Wohnwagen mittlerer Größe mit festem Bett, Sitzgruppe und allem was heute so üblich ist.
Immer aber hatten wir ein komplettes Vorzelt. Und das Zelterleben hängt uns heute noch nach. Das Vorzelt wird mit Teppich ausgelegt, eine moblie Küche ist aufgebaut, die Sitzgruppe mit Tisch und Beistelltisch. Mit Müllsackständern und Zeltheizung. Nach wie vor genießen wir die meiste Zeit im Vorzelt, natürlich wetterbedingt.
Im Herbst, wenn es abends zu frisch wird....ja....dann geht es auch früh in den Wohnwagen. Trotz Zeltheizung. Die meisten von Euch werden den Kopf schütteln, aber wir haben noch nie richtig im Wohnwagen gekocht, der oder die Kocher sind fast jungfräulich. Mal ein Süppchen heiß gemacht, das wars.
Obwohl wir mittlerweile 11 Jahre Urlaub im Wohnwagen machen, 3 Jahre davon im Mietwohnwagen, lässt uns offensichtlich das Zeltcamping einfach nicht los.
Wer soll das verstehen, wir schmunzeln darüber.
Ich weiß nicht, ob es hier im Stübchen auch Dauercamper gibt. Wir haben das insgesamt 4 Jahre gemacht, dazwischen einmal 2 Jahre Pause und sind in der Zeit wieder zum " fahrenden " Volk gewechselt.
Dauercamper sind nach meiner festen Überzeugung eine Spezies für sich. Diese Philosophie ist eine ganz andere. Ich kann das gut verstehen, aber eines muss ich anmerken : Ich habe Dauercamper gesehen, die hatten im Vorzelt einen kleinen Wohnzimmerschrank, eine Leder-Rundsitzgruppe, eine Tiefkühltruhe plus Kühlschrank, Sessel mit Eiche Gestell ( !! ) und TV sowieso. Mit Holzboden und Teppich . Der Wohnwagen geschützt mit einem Überdach. PRIMA !! Aber eines kann ich NICHT verstehen : Diese Leute haben die Augenbrauen gehoben und fast die Nase über Zelter gerümpft. Und gehen selbst nur zum schlafen in den großen ( !! ) Wohnwagen.
Liebe Dauercamper....das verstehe wer will.
Ich würde mich freuen, wenn Ihr einmal Eure persönliche Philosophie des Campings erzählt. Warum und wie seid Ihr zum Camping gekommen und warum macht Ihr es so und nicht anders und fühlt Euch wohl dabei.
In dem Sinne : allzeit ausreichend Gas in der Flasche !
Zuletzt geändert von Peter.49 am Mi 11. Feb 2015, 23:58, insgesamt 1-mal geändert.
SOMMER...ist campen mit tollen Abenden
Peter.49
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Re: Die Philosphie des Campens

Beitragvon korando 03 » Mi 28. Jan 2015, 12:45

Peter.49 hat geschrieben:Seinerzeit sind wir zum Camping gekommen wie die Jungfrau zum Kind.


Beim lesen deines interessanten Beitrags ist mir eines hängen geblieben und diese Frage beschäftigt mich schon seid vielen Jahren......... OB MARIA DIE "JUNGFRAU" CAMPER WAR :?: :?: :smilie_denk_49:

Jetzt mal wieder zurück zum Thema :big_applaus:

Wie sind wir zum Camping gekommen und wie machen wir heute Camping.

Angefangen hat alles bei mir in der Jugendzeit mit den Freunden ein Fahrad und Steilwandzelt.
Es wurde auf Abenteuerliche weise jedes erreichbare Ziel in Angriff genommen.
Vor 50Jahren war das nicht normal das unsere Eltern uns mit einem Vaterlandfahrad vom Opa ,ein Zelt auf dem Gepäckträger losfahren liessen.
Klar fühlten wir uns als entdecker der Welt, und endlich ohne Elterliche kontrolle es gab ja noch keine Handy's und zum Telephonieren mußte mann in einer Telphonkabine oder Privat nachfragen.
Wetter gab es keins, egal ob zu Ostern Schnee lag wir fuhren, bauten unser kleines Zelt auf machten ein Lagerfeuer und krochen in den Schlafsäcken.
Auf einem Cp.am Ruhrberg wurden wir morgens früh geweckt von Camper die mit einem Wo-wa unterwegs waren sie haben gedacht das wir Erfroren waren. Unser Feuer war ausgegangen und so wurden wir mit Heißem Kaffé begrüßt.
Es war eine wunderschöne Zeit wo ich noch Seitenlang hier schwärmen könnte.
Dann kamm Heiraten, Kinder,und viel Arbeiten.nix mehr mit Camping
Als unsere Jüngste denn mal so um die zehn war und immer von Urlaub ihrer Schulkoleginen sprach, ich ihr erzählt habe wie wir Gezeltet haten, war es klar das mußte ausprobiert werden.
Nur meine Frau die war gar nicht so begeistert.
Also es wurde ein Zelt gekauft damals kamen diese Teile aus der DDR ganz toll gemachte Viereckige Zelte mit drei Schlafkabinen und wir fuhren mit unserem Skoda MB-100 mit dem Zelt auf dem Dach nach Riva am Gardasee.
Einfach genial ein wunderschöner Urlaub für uns allen, unbezwungen konnte jeder machen wie und wann er wollte.
Dann kam ein jahr drei Wochen im Zillertal Aufenfeld Östereich mit dem Zelt und zwei wochen Regen das war dann zuviel Jetzt mußte eine andere form des Campens her.
Also leihte ich einen Alten Bürstner Wo-wa vom Arbeitskollegen, und das war die beste entscheidung jetzt hate ich wieder die ganze Famillie zum Campen übereden können, und wir haben gleich nach der ersten Tour uns einen Wo-wa gekauft. Dann sind viele jahre ohne Wo-wa also mit Hotellurlaube wegen sehr viel Arbeit über's Jahr verstrichen
Bis unsere Kinder alle aus dem Hause ihre eigene Famillie gegründet haben.
Zurückerrinert das mal Campen schön sein kann, haben wir uns wieder einen Wo-wa gekauft, und fahren als Opa+Oma seid 18 jahren rund um und in Europa hin und her. Und fast jedes Jahr kommt an dem Ollen LMC irgendwas neues drann Hecki.2000, Klima,Große Stauklappen,Mover,Autarg stehen,Stromagregat,Kompressor,Asistentsysteme,Markiese,Alko Anti-Schlingerkuplung..u.s.w.mit seinen bereits über 250.000Km wird der auch 2015 wieder mit etwa 15.000km durchhalten müßen.
Erstaunlich ist meine Frau die früher nicht so zu begeistern war, ist Heute die Erste die Sagt wann fahren wir denn endlich wieder weg.

Camping im Wo-wa ist für uns;...
Jeden Tag was Neues erleben,Intressante Menschen kennenlernen,Gut Essen gehen,
Freie Entscheidung zu nutzen, Wann, Wo, Wie lange,und mit Wehn.
Die Zeit und das schöne Wetter im Süden zu nutzen.
Und Günter darf dann auch mal "Off-Road" mit seinem Pick-Up machen.

Gruß Günter :mrgreen:
Zuletzt geändert von korando 03 am Do 29. Jan 2015, 19:45, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Die Philosphie des Campens

Beitragvon korando 03 » Do 29. Jan 2015, 19:41

Hmmmhh............ Und wie ist das bei euch :?: :?:

Gruß Günter :2060:
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Re: Die Philosphie des Campens

Beitragvon mai-kawel » Do 29. Jan 2015, 19:51

Ich frag mich gerade ob ihr in eurem ersten Leben Schriftsteller wart :smilie_happy_015:
--duck und wech--
Der frühe Camper fängt das Brötchen ;)
LG.
Martina
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Re: Die Philosphie des Campens

Beitragvon korando 03 » Do 29. Jan 2015, 20:14

Martina. :!: dein Avatar begeistert mich. :smilie_happy_011:

Wenn ich mich so richtig errinere biste doch in einer Buchhaltung beschäftigt oder :?:

Also jetzt leg mal los und schreibe mal mehr als nur zwei Zeilen.
Glaube mir es Tuht nicht weh.

Alaaf und Helau Günter Bild
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Re: Die Philosphie des Campens

Beitragvon mai-kawel » Do 29. Jan 2015, 20:43

Buchhandlung ????

Dann guck mal hier
http://www.cypres.cc

dann geh mal auf Kontakt und Wegbeschreibung :smilie_happy_015:
Der frühe Camper fängt das Brötchen ;)
LG.
Martina
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Re: Die Philosphie des Campens

Beitragvon korando 03 » Do 29. Jan 2015, 21:01

Uiiiihhh..... :!: also mit dir kann mann sicher Fliegen gehen. :smilie_op_009:
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Re: Die Philosphie des Campens

Beitragvon mai-kawel » Do 29. Jan 2015, 21:08

eher springen :smilie_musik_015:
aber sowas von .... :smilie_op_009:
Der frühe Camper fängt das Brötchen ;)
LG.
Martina
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Re: Die Philosphie des Campens

Beitragvon mai-kawel » Do 29. Jan 2015, 21:18

aber zurück zum Thema

Kuz und bündig ;)
Wir sind schon seit über 3o Jahren Camper
und wir waren von anfang an infiziert.
Zuerst mit dem Steilwandzelt, über viele Jahre, überwiegend nach Italien/Bibione.
Dann Kind und gebrauchten Wohnwagen Hobby Prestige 450
Später nen gebrauchten WW Hobby 410
Ab 2006 nen gebrauchtes Dethleffs Wohnmobil .
Tja und seit 2014 das Neue Dethleffs WM.
Der frühe Camper fängt das Brötchen ;)
LG.
Martina
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Re: Die Philosphie des Campens

Beitragvon bukarest » Do 29. Jan 2015, 21:56

Wie :?: ..... und kein Hymer dabei... :smilie_denk_49: :smilie_happy_011:

Der Titel des Beitrag´s .. Neuer Eriba ... ist auch nicht mehr top aktuel, Samstag ist er schon 1 Woche alt (duck und wech :oops: ) :smilie_musik_015:

Gruß
Peter
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